Nachschub an Suppenbechern
"Und wir liefern tatsächlich weiter an Obdachlose; das macht das Herz warm!"
von Stephanie Petschnik
Halbe Sachen sind nicht so unser Ding - von daher mussten wir nicht lange überlegen, als uns Juliane Peter, Kommunikations- und Marketing-Spezialistin im Team von TV-Koch Tarik Rose und seinem Hamburger Restaurant Engel, unlängst darüber informiert hat, dass sich der Vorrat an Suppenbechern, den dazugehörigen Deckeln, Löffeln und Blockbodenbeuteln für das gemeinschaftlich mit StrassenBLUES e.V. und dem Start-up recyclehero initiierte Projekt "StrassenSUPPE für Obdachlose" allmählich dem Ende zuneige.
Also Butter bei die Fische: Wir haben einmal mehr jeweils 2000 Stück von den für diesen Zweck als prädestiniert auserkorenen Artikeln "draufgepackt", um zu verhindern, dass die tolle Initiative für Wohnungslose in der Hansestadt zeitweillig hätte ausgesetzt werden müssen, weil in Zeiten des für die Gastronomie überlebenswichtigen gewordenen Außer-Haus-Geschäfts To-Go-Verpackungen über die Verhältnisse stark nachgefragt sind.
Zumindest sieben weitere Wochen sollten somit gesichert sein und da wir in jüngster Zeit des Öfteren nach diesen nachhaltigen Becherchen und dem sonstigen StrassenSUPPEN-Equipment gefragt worden sind, gibt's hier an dieser Stelle jetzt die entsprechenden Links:
- Suppenbecher "To Go"
- Deckel für Suppenbecher "To Go"
- Löffel CPLA (auf Maisstärke basierend)
- Blockbodenbeutel aus Kraftpapier
Erfahrungsbericht von Nadine Herbrich
Zusammen mit der Videonachricht von Tarik Rose möchten wir noch einen kleinen Erfahrungsbericht von recyclehero-Mitgründerin Nadine Herbrich "mitliefern", der uns sehr beeindruckt hat: "Suppe verbindet! Am S-Bahnhof Altona ist der Startpunkt jeder 'Straßensuppen-Tour', die uns dann fast immer über die Große Bergstraße zur Reeperbahn, Richtung Innenstadt und über die Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof führt. Bis auf wenige Ausnahmen hatten wir wunderbares (für Hamburg untypisches) Wetter und die Touren sind zu einer schönen Alltagsroutine geworden. Das Beste aber: Mit jeder Tour lernen wir einzelne Menschen und ihre Geschichten besser kennen und bauen eine zarte Verbindung zu ihnen auf. Das Projekt StrassenSUPPE verändert nachhaltig unseren Blick auf Hamburgs Straßen und die Menschen, die auf ihnen leben. Dafür sind wir dankbar." Wie heißt es abschließend doch so schön: "No more words needed!"